Jasper Philipsen jagt den historischen Hattrick in Münster

Der Sieger der vergangenen beiden Jahre kehrt zurück: Jasper Philipsen startet am 3. Oktober bei der 20. Ausgabe des Sparkassen Münsterland Giro. Als erster Fahrer überhaupt kann er das Rennen zum dritten Mal in Folge gewinnen.

©Alpecin-Premier Tech

Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech) nimmt bei der Jubiläumsausgabe des Sparkassen Münsterland Giro den Hattrick ins Visier. Nach seinen Siegen 2024 und 2025 könnte der 28-jährige Belgier am 3. Oktober als erster Fahrer in der Geschichte des Rennens drei Ausgaben in Folge gewinnen.

Drei Siege in Folge wären etwas Besonderes, aber einfach wird es nicht.

Ohnehin gehört Philipsen zu den erfolgreichsten Fahrern der Giro-Geschichte. Bei vier Starts stehen für ihn zwei Siege und ein zweiter Platz zu Buche. Auch in der laufenden Saison zählt er mit bereits zehn Siegen zu den Top-Sprintern im Peloton.

Leicht gemacht wird ihm die Jagd nach dem dritten Sieg allerdings nicht. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass Philipsen am 3. Oktober auf starke Konkurrenz aus den Reihen der Sprinter treffen wird.

Sprinter oder Ausreisser – Machen die Baumberge den Unterschied?

Und auch die Strecke könnte den endschnellen Fahrern die Aufgabe erschweren. Wie mittlerweile für den Sparkassen Münsterland Giro üblich, führt auch die Jubiläumsausgabe über einen neuen Kurs. Nach dem Start in Borken geht es über 200 Kilometer durch die Kreise Borken und Coesfeld bis nach Münster.

Der anspruchsvollste Abschnitt wartet zu Beginn der zweiten Rennhälfte. Auf 70 welligen Kilometern durch die Baumberge folgen mehrere kurze, steile Anstiege aufeinander. Dort bietet sich die Chance, die Sprinter unter Druck zu setzen. Anschließend bleiben noch rund 50 flache Kilometer bis Münster, wo das Finale wie gewohnt über die Zielrunde durch die Innenstadt führt.

Ich fahre den Münsterland Giro sehr gerne und habe nach den Siegen in den vergangenen beiden Jahren natürlich sehr gute Erinnerungen an das Rennen. Die Strecke ist auch in diesem Jahr wieder neu und gerade der Abschnitt durch die Baumberge dürfte das Rennen anspruchsvoll machen. Hoffentlich kommen wir dort in einer guten Position durch und können in Münster wieder um den Sieg kämpfen“, sagt Philipsen.

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