Wasserstation beim Münsterland Giro bringt Energie für den Herbst-Sport. Zwei Jahre mussten sich die Fans des Sparkassen Münsterland Giros gedulden, bis sie den 3. Oktober wieder zu ihrem Radsportfeiertag machen durften. In diesem Jahr war es endlich so weit: fast 4.000 Hobbyradsportler*innen gingen auf die drei Strecken durch das Münsterland.

Neben viel Wasser von oben gab es in diesem Jahr ein Wasser-Debüt unterwegs. Gazprom Germania bringt Energie in den Radsport – ein Motto, das der Titelsponsor des Profi-Teams Gazprom-RusVelo bei der 15. Ausgabe des Rennens wörtlich nahm. Der Anstieg zum Longinusturm, das „Dach des Giros“, war am Sonntag Herausforderung und Energiequelle gleichermaßen. Mit guter Stimmung und lauter Musik, viel Applaus und Anfeuerung sowie hunderten Trinkflaschen war die Gazprom-Wasserstation ein Motivationsschub für die Teilnehmenden.

Und sie waren ein Hotspot, um wichtige Energiereserven aufzufüllen. Denn gerade bei ungemütlichen Temperaturen müssen Hobbyathleten mit den eigenen Kräften gut haushalten. Ist das Wetter kalt und nass leidet nicht nur die Motivation und Konzentration, sondern auch die eigene Wahrnehmung nach Durst. Die Anstrengung auf dem Rennrad ist im Herbst wie im Sommer gleich, das Schwitzen bleibt – aber man trinkt weniger, der Körper und vor allem die Schleimhäute trocknen aus, die Leistungsfähigkeit sinkt und das Risiko für Infekte steigt. Deshalb gilt: auch im Herbst genügend trinken!

Ein Tipp, der den Sportprofis von Gazprom am Herzen liegt. Wie im Eliterennen wurden auch den Teilnehmenden des Sparkassen Münsterland Giros Wasserflaschen angereicht, ein willkommener Energieschub auf dem „Longinus-Gipfel“. Denn trotz Oktober-Wetter soll der Spaß auf dem Rennrad nicht zu kurz kommen und so fuhren die Radsportler*innen erfrischt auf ihren zweiten Streckenteil.

Wie Jedermann und Jedefrau haben auch die Profis von Gazprom-RusVelo den Weg nach Münster angetreten. Bereits zum vierten Mal in Folge nutzte die russische Equipe den deutschen Herbstklassiker, um sich in der Heimat ihres Titelsponsors zu präsentieren. Mit Marco Canola stand dieses Mal ein Etappensieger des Giro d’Italia in ihren Reihen, der mit fast 33 Jahren sein Münster-Debüt gab. Der Italiener hatte zuletzt bei der Deutschland Tour für Aufsehen gesorgt, als er sich mit einer klugen Renntaktik wertvolle Bonussekunden erkämpfte. Am Ende stand der 8. Platz in der Gesamtwertung für den Routinier in den Büchern. Der Ausflug ins Münsterland verlief weniger glücklich und das Team musste sich den großen Klassikernamen geschlagen geben, die aus dem Giro einen wahren Herbstklassiker machten.

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